Gutes Altern in Erding

Veranstaltung der SPD Erding: "Gutes Altern in Erding"

11. August 2018

„Bayern wird immer älter! Heute leben rund 2,6 Millionen Menschen Ü-65 Jahren in Bayern. Bereits in zehn Jahren wird diese Altersgruppe auf 4 Millionen angewachsen sein. Das sind ca. 30% der Bevölkerung! Die meisten erleben diese Lebensphase als eine Art „Hochplateau“, als eine Zeit in guter körperlicher und mentaler Verfassung - bis ins hohe Alter!„ stellte die Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher zu Beginn ihrer Ausführungen fest. Zum Thema „Gutes Leben im Alter“ hatte die Erdinger SPD mit ihrer Stadträtin uns Seniorenreferentin Jutta Harrer eingeladen. Neben der SPD-Landtagskandidatin Gertrud Eichinger (Finsing) und der Bezirkstagskandidatin Ulla Dieckmann (Wörth) waren auch zahlreiche Vertreter sozialer, caritativer und kirchlicher Einrichtungen (VdK, BRK, Malteser, SozialverbandD, Mieterverein, KBW) gekommen.

„Wir wollen allen ein Alter in Würde zu ermöglichen, so wie sie es sich wünschen. Jedes Alter zählt! Wir brauchen gute Pflegeangebote, Hilfen für pflegende Angehörige, passgenaue Wohnformen, ein ausreichendes finanzielles Auskommen, aber auch bessere Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung in Gesellschaft und Politik. Deshalb haben wir von Seiten der SPD-Landtagsfraktion ein Seniorenmitwirkungsgesetz in den bayerischen Landtag eingebracht.“ führte die sozialpolitische Sprecherin Doris Rauscher aus. Die KreistagsSPD hat dazu einen Antrag auf Gründung einer LandkreisSeniorenvertretung eingebracht.

Auf die oft schwierige Wohnsituation von Senioren im Landkreis ging Gertrud Eichinger, SPD Kandidatin für den Landtag ein. „ Es wurden und werden nicht genügend bezahlbare und auch zu wenig öffentlich geförderte Wohnungen gebaut. Die SPD schlägt zum altersgerechten Wohnen das Programm „Aufzug statt Auszug“ vor“

Ulla Dieckmann (Wörth, Bezirkstagskandidatin der SPD) unterstützt für den Landkreis die Idee eines "Gemeindeschwesterkonzept", das von Rita Gabler vom Erdinger Palliativteam erarbeitet wurde. Diese Gemeindeschwestern, oder Gemeindepfleger, sind kompetente , bekannte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Menschen vor Ort. Zudem sieht sie einen steigenden Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen, um lange Wartezeiten zu vermeiden und die pflegenden Angehörigen zu entlasten.

Jutta Harrer, die zur Veranstaltung eingeladen hatte, folgerte: 65jährige Menschen haben im Durchschnitt 19,7 Lebensjahre vor sich, aber: „Älterwerden ist bunt, ist lebendig. Seniorenarbeit ist eine Aufgabe auch für die Politik, eine Zukunftsaufgabe für die es gilt, jetzt Rahmenbedingungen zu schaffen. Seniorenpolitik kann gelingen mit dem Engagement der Betroffenen, die Beteiligte sind. Das will die SPD in Stadt und Landkreis auf den Weg bringen.“

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