Solidarität ist Zukunft-1.Mai 2021: Bericht der OnlineKonferenz mit Magdalena Wagner und Sebastian Roloff

Eine Stunde am frühen Dienstag Abend. Am Computer, aber nicht weniger munter als sonst. Sebastian Roloff, ein gelernter Rechtsanwalt, immer stark gewerkschaftlich engagiert, ist der Bundestagskandidat im Wahlkreis München Süd für die Bundestagswahl am 26. September. In Erding hat er vorbeigeschaut auf Einladung von Horst Schmidt und Magdalena Wagner und bei den Beiden hat er offene Türen eingerannt, als er gleich eingangs erklärte: „Die SPD ist immer am stärksten, wenn sie sich als „Betriebsrat der Nation“ an der Seite der Gewerkschaften wiederfindet.“

Und so wurde auch in der Diskussion immer wieder die Forderung laut, dass wir die BetriebsrätInnen stärken müssen. Denn auf der einen Seite entwickeln sich die die Unternehmen und die Arbeitswelt immer stärker, alles wird komplexer – die Mitbestimmung hat sich aber kaum weiterentwickelt. „Was besonders wichtig ist,“ so Roloff, „bei Fragen der Digitalisierung von Arbeitsplätzen, Prozessen im Unternehmen und der Qualifizierung der MitarbeiterIinnen. Sie kennen die Arbeitsstätte am Besten.“

RoloffMai2021

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Magdalena Wagner: Direktkandidatin der SPD für den Bundestagswahlkreis Erding-EBE

Am vergangenen Freitag nominierten die SPD-Kreisverbände Erding und Ebersberg Magdalena Wagner mit 44 von insgesamt 45 Delegiertenstimmen zur Bundestagskandidatin für die Wahl am 26. September 2021.

Lena Direktkandidatin
v.l. Doris Rauscher, Magdalena Wagner, Ulla Dieckmann

Wagner, die 29 Jahre alt und in Egmating für die SPD seit bereits sieben Jahren Mitglied des Gemeinderats ist, will im Wahlkampf insbesondere soziale Themen in den Mittelpunkt stellen: „Jeden Tag können wir feststellen, dass die Chancen in unserem Land ungerecht verteilt sind. Es darf nicht sein, dass manche Menschen mehrere Jobs brauchen, um über die Runden zu kommen.“ Sie möchte sich vor allem für Menschen mit schlechteren Lebensbedingungen, also zum Beispiel Menschen, die in Armut leben oder durch eine Krankheit eingeschränkt sind, einsetzen. Dabei liegen der Gymnasiallehrerin und Schulpsychologin besonders die Kinder und Jugendlichen am Herzen. „Während der aktuellen Schulschließungen wird immer wieder deutlich, dass manche Kinder mehr Förderung und Beratung brauchen als andere. Das System muss so umgebaut werden, dass klar ist: Wer Unterstützung braucht, wird sie bekommen!“ machte Wagner in ihrer mitreißenden Bewerbungsrede deutlich. Genau diese Perspektiven überzeugten den Delegierten Alexander Gutwill, Stadtrat in Erding: „Empathisch und zupackend hat Lena Wagner die Zukunft im Visier.“

Gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen in den Landkreisen Erding und Ebersberg will sich Wagner in den kommenden Monaten für eine solidarische Gesellschaft, in der es nicht um Konkurrenz, sondern um das Miteinander der Menschen geht, einsetzen. Sie will einen „spannenden und fröhlichen“ Wahlkampf machen, bei dem aufgrund der Pandemie vermehrt digitale Formate zum Einsatz kommen werden.

Wagner hofft, dass im Sommer aber auch wieder Präsenztreffen möglich sind. „Ich möchte mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen – und der persönliche Kontakt ist da doch einfach noch einmal schöner als ein Online-Gespräch“, erklärt Wagner. Das konnte Georg Nagler, Bürgermeister in Moosinning, nur unterstreichen: „Als Lena sich bei uns im vergangenen Jahr vorgestellt hat, waren unsere Mitglieder beeindruckt.“

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Magdalena Wagner: Chancen schaffen

Ich will, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft die Chancen haben, ihre Ziele zu erreichen, sich persönlich zu entwickeln und ein glückliches Leben zu führen. Dazu brauchen wir eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen mit besonderen Bedürfnissen und in besonderen Lebenslagen passende Unterstützung erhalten. Gleichzeitig muss das Bildungssystem zu einem gerechten System umgebaut werden und die Arbeitsbedingungen für alle verbessert werden. Darüber hinaus will ich auch die Chancen für zukünftige Generationen bewahren – das gelingt nur, wenn wir unsere Umwelt gemeinsam schützen.

Deshalb:

Solidarität schafft Chancen

Egal, welches Ziel man erreichen will: Alleine ist es schwierig – und gemeinsam kann man mehr erreichen. Eine starke Gesellschaft ist eine, die zusammenhält und in der Stärkere für Schwächere einstehen. Dazu kann jede*r Einzelne im Kleinen einen Beitrag leisten, vor allem aber müssen von Seiten der Politik die richtigen Weichen gestellt werden. Ein starker Sozialstaat unterstützt diejenigen, die Unterstützung benötigen. Um eine solidarische Gesellschaft zu gestalten, habe ich folgende Ziele:

Armut beenden Kindern eine gute Grundlage geben: Kindergrundsicherung einführen! Der Sozialstaat ist Feminist: Ungerechtigkeiten endlich beseitigen Gute Gesundheitsversorgung für alle Starke Schultern schultern mehr: Vermögenssteuer jetzt!

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